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Sonntag, 20. januar 2008
Mal ganz ehrlich: Wer  hat schon gedacht, die Bundeswehr  würde in Afghanistan immer nur  Aufbauhilfe leisten und ein bißchen durch die Gegend fahren? Es war bis jetzt Glück, dass die Bundeswhr noch in keine größeren Kanpfhandlungen verstrickt war! Das Deutschland jetzt im Norden von Afghanistan ein sogenanntes "Quick Reaction Force" stellen soll, dürfte doch kein Problem sein, schließlich dient diese Einheit ja der Sicherheit aller anderen ISAF Soldaten im Norden von Afghanistan. Aufgabe der Einheit ist es ja die anderen Einheiten bei "Problemen" zu unterstützen!
Afghanistan braucht nunmal auch militärische Hilfe um sich zu stabilieren und zu entwickeln und unsere Soldaten werden schließlich auch dafür bezahl um zu kämpfen, oder? Außerdem kann es sich Deutschland nicht ewig leisten, die Verbündeten immer die schwierigen Aufgaben machen zu lassen!

von deutschland-veränderer veröffentlicht in: Verteidigung
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Kommentare

Guten Morgen!
Ich kann mich deiner Meinung grundsätzlich anschließen, allerdings finde ich, man sollte auch mal nachfragen, unter welchen Bedingungen man unsere Soldaten dort stationiert hat.
Es begann 2001, als "Rot-Grün" nach dem Anschlag auf das WTC ,den USA "uneingeschränkte Unterstützung", zusagte. Als es dann um die Wurst, also ums Kämpfen ging, beschränkte man sich dann aber doch lieber , auf Grund unserer kriegerischen Historie, auf militärische Aufbauhilfe.
Und genau das is der Knackpunkt: Wir sind nicht gekommen, um zu schießen! Man kam mit der Aufgabe die Menschen zu schützen und das zerstörte Land wieder aufzubauen. Dabei sollte man bleiben bis die Aufgabe erfüllt ist. Dann kann man immernoch kämpfen und die Geschichte überwinden (?).
Zu denen die immer die schwierigen Aufgaben machen müssen (Kämpfen): Diese Nationen haben die Weltkriege gegen uns gewonnen, woraus man ganz salopp interpretieren könnte: "Die können viel besser Krieg machen, als wir!"-Und das können sie auch...

Grüße,
Gümpel
Kommentarnr.: 1 Gepostet von: Gümpel (Website) am: 9.02.2008 02:13:12
Hallo Gümpel,
das sehe ich auch so! Deutschland muss natürlich aufgrund seiner Geschichte sehr sensibel sein, bei der Art der Auslandseinsätze! Daher fand ich es zum Beispiel auch richtig, dass sich Deutschland nicht an der Invasion im Irak beteiligt hat. Deutschland sollte sich ausschließlich auf "friedenserhaltende" Missionen beschränken, die von der UN genehmigt/beschlossen sind (so wie der Einsatz der ISAF in Afghanistan).
Wenn es bei diesen Einsätzen dann zu Kampeinsätzen kommen kann, wie im Fall der "Schnellen Eingreiftruppe" für Nordafghanistan, dann gehört das nun mal zu so einer Mission dazu. Darauf wollte ich eigentlich auch nur in meinem Artikel hinaus.
Darüber hinaus bin ich gegen den generellen Einsatz der Bundeswehr im Süden von Afghanistan! Ich finde eine feste Aufteilung besser für einen langfristigen Aufbau! Eine Unterstützung  bei einzelnen Einsätzen könnte ich mir aber durchaus vorstellen, da wir ja umgekehrt im Norden sicher auch Unterstützung bei Bedarf anfordern würden. Diese Unterstützung müsste ja nicht unbedingt an vorderster  Front sein, dafür fehlt unseren Soldaten wahrscheinlich auch die nötige Kampferfahrung.
Antwort von: deutschland-veränderer (Website) am: 10.02.2008 09:40:58

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